Sag’s durch die Crowd!

4. April 2014

Thunderclap heißt ein neues Social Media-Tool, das derzeit von den USA nach Deutschland schwappt. Das Prinzip dahinter nennt sich Crowdspeaking. Es geht um die massenweise Verbreitung einer Message.

Thunder

(Foto: CC BY 2.0 – mhaller1979  – flickr.com)

Dazu setzt eine Organisation oder Initiative ein Statement in Tweetkürze auf. Ähnlich wie beim Crowdfunding wird dazu ein eigenes Ziel gesteckt. Es geht jedoch nicht um einen Spendenbeitrag, der erreicht werden soll. Stattdessen wird eine Anzahl von Supportern festgelegt, die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt für das Statement gewonnen werden sollen. Diese Unterstützer werden über Social Media Kanäle gesucht. Um als Supporter zu zählen, müssen sie auf dem Thunderclap-Portal ihre Beteiligung über ein Profil auf Facebook, Twitter oder Tumblr zusichern.

thunderclap

(Bild: Die Thunderclap-Kampagne von
„Das Leben ist kein U-Bahnhof“)

Wird das Ziel erreicht – und nur dann – sendet Thunderclap zu einem vorher bestimmten Zeitpunkt das formulierte Statement zeitgleich über die Sozialen Netzwerke der Unterstützer aus. Die Reichweite potenziert sich. Die Crowd spricht!

Der Vorteil: Die Initiative, die über Thunderclap ihr Statement verbreitet, erreicht eine hohe Sichtbarkeit in Sozialen Netzwerken. Außerdem kann sie auf dem Thunderclap Portal ihr Anliegen vorstellen, weitere Inhalte verlinken oder Aktions- und Spendenaufrufe unterbringen. Ein Tipp fürs Gelingen: Im Vorfeld Supporter gewinnen, die eine hohe Reichweite haben und so einen guten Beitrag zum Erfolg der Kampagne schaffen können!

https://www.thunderclap.it

Beispiele von thunderclap-Kampagnen deutscher Organisationen:
One warm winter (Das Leben ist kein U-Bahnhof)
Fairnopoly

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